Arndt Engelhardt,

geb. 1976 in Karl-Marx-Stadt, studierte Germanistik, Mittlere und Neuere Geschichte sowie Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an den Universitäten in Leipzig und Coimbra, Portugal. Seit 2006 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter des Simon-Dubnow-Instituts für jüdische Geschichte und Kultur an der Universität Leipzig. Hier promovierte er mit einer Studie zu jüdischen Enzyklopädien im 19. und 20. Jahrhundert, die 2014 als Monografie Arsenale jüdischen Wissens. Zur Entstehungsgeschichte der ›Encyclopaedia Judaica‹ erschien und mit dem Förderpreis »Geisteswissenschaften International – Preis zur Förderung der Über­setzung geisteswissenschaftlicher Werke« ausgezeichnet wurde. Seit Oktober 2015 forscht er als Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft an der Hebräischen Universität Jerusalem zu jüdischen Buchkulturen vornehmlich des 19. Jahrhunderts. Letzte Veröffentlichungen: (Hg. zusammen mit Susanne Zepp), Sprache, Erkenntnis und Bedeutung. Deutsch in der jüdischen Wissenskultur (2015); Über Bewegung und Stillstand im öffentlichen Raum: Simon Dubnow und die russisch-jüdische Publizistik in den 1880er Jahren, in: Jahrbuch des Simon-Dubnow-Instituts /Simon Dubnow Institute Yearbook 14 (2015), 423-445.


Beiträge von Arndt Engelhardt in folgenden Ausgaben: