Camille de Toledo,

geb. 1976, hat am Institut d’étude politique in Paris, der London School of Economics und der Tisch School in New York studiert. 2004 war er Stipendiat der Villa Médicis. Seine ersten Romane sind L’inversion de H. Bosch (2004) und Vies et mort d’un terroriste américain (2007). Im Frühjahr 2008 gründet er mit der Unterstützung von Paten wie Bruno Latour, Hélène Cixous, Maurice Olender und Umberto Eco die Europäische Gesellschaft der Autoren (www.seua.org). 2013 stellt er gemeinsam mit dem Komponisten Gregoire Hetzel in Paris La Chute de Fukuyama vor, eine Oper in sechs Sprachen. 2012 erscheint Toledos L’inquiétude d’être au monde, ein Abgesang auf den Zustand Europas zu Beginn des 21. Jahrhunderts, der 2014 in Lettre international auf Deutsch erschienen ist. Sein Essayband Le Hêtre et le Bouleau, essai sur la tristesse européenne erscheint 2010, Toledos fragmentarischer Roman Vies pøtentielles im selben Jahr. Zusammen mit dem Roman Oublier, trahir, puis disparaître (2014) bilden sie eine Trilogie. Seine jüngsten Publikationen sind Les potentiels du temps (gemeinsam mit den Kunstwissenschaftlern Kantuta Quiros und Aliocha Imhoff) sowie der Roman Le livre de la faim et de la soif (2017).
Sein Beitrag zu diesem Band ist ein Auszug aus C. de Toledo: Vies pøtentielles. © Editions du Seuil, 2011.


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