Cécile Wajsbrot,

geb. 1954 in Paris, studierte Romanistik und Komparatistik an der Universität Paris-IV Sorbonne. Sie arbeitete als Französischlehrerin und Literaturkritikerin. Zudem übersetzt sie, sowohl aus dem Englischen (u. a. Virginia Woolf, Arthur Conan Doyle) als auch aus dem Deutschen (u. a. Gert Ledig, Marcel Beyer, Peter Kurzeck). 2016 erhielt sie den Académie de Berlin-Preis, 2014 den Eugen-Helmlé-Übersetzerpreis. 2007 war Wajsbrot Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD, 2014 /2015 Gastprofessorin an der Freien Universität Berlin.
Zahlreiche Romane, Erzählbände und Essays, zuletzt Haute Mer, Totale Éclipse (2014). In deutscher Übersetzung erschienen u. a. Mann und Frau, den Mond betrachtend (2003), Aus der Nacht (2008), Die Köpfe der Hydra (2012) Für die Literatur (2013) und Eclipse (2016).
Außerdem produziert Wajsbrot Hörspiele, die u. a. auf SR2, NDR und Deutschlandradio Kultur liefen. 2012 fand die Uraufführung ihres musikalischen Gedichtes Nachtkreis im Auditorium der Opéra Bastille statt. Seit 1989 lebt sie als freie Schriftstellerin und Übersetzerin in Paris und in Berlin.
Der hier abgedruckte Text ist ein Auszug aus dem Roman Sentinelles (© Christian Bourgois, 2013), dem dritten Teil des Zyklus Haute Mer.


Beiträge von Cécile Wajsbrot in folgenden Ausgaben: