Erasmus Schröter,

geb. 1956 in Leipzig, Studium der Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst, seit 1982 freier Fotograf. 1985 Ausbürgerung aus der DDR und Übersiedlung nach Hamburg, lebt und arbeitet seit 1997 wieder in Leipzig. 2006/2007 Gastprofessur für Grundlagen der Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Arbeit für verschiedene Zeitschriften (Stern, Spiegel, Art, Zeit-Magazin, Tempo, FAZ). Ab 1990 intensive Beschäftigung mit lichtinszenierter Fotografie, Verwirklichung der Projekte BUNKER, LAUBEN, PHOENIX, WAFFEN und FLORA. Erasmus Schröter erhielt für seine Arbeiten u. a. den European Photo Award (1992) und den Kunstpreis der Stadt Bautzen (2008).
Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen, zuletzt u.a.: Im Mondschein (2011, Only Photography, Berlin), Escape from Colditz (mit Annette Schröter, 2011, Departure Lounge, Luton, UK), Licht und Schatten (mit Annette Schröter, 2011, Deutsche Botschaft , London, UK), »Geschlossene Gesellschaft« – Fotografie aus der DDR, (2011 /2012, Berlinische Galerie), Twin Town (2012, Korean Cultural Centre, London , UK), Kontrapunkt (2012, Museum der Bildenden Künste Leipzig), Das Loch in der Wand (mit Annette Schröter, 2012, Galerie Kleindienst Leipzig), German now – from Leipzig ( 2012, Seongnam Art Center Seoul, Korea), Bunker (2012, Goethe Institut Lyon), Neuland (2013, Kunsthalle Emden), Leipzig – Heldenstadt? (2014, Goethe Institut, Paris). Publikationen: Bunker (Fotografien, 1996), Bild der Heimat. Echt Foto Postkarten der DDR (2002), Im Mondschein. Fotografien aus der DDR (2009)


Beiträge von Erasmus Schröter in folgenden Ausgaben: