fitzgerald kusz,

eigentlich Rüdiger Kusz, geboren 1944 in Nürnberg, studierte in Erlangen Germanistik und Anglistik. Nach seinem Studium arbeitete er zunächst als Lehrer in Nürnberg, seit 1982 als freischaffender Schriftsteller. Sein größter Erfolg gelang ihm mit seinem in fränkischer Mundart geschriebenen Theaterstück Schweig, Bub!, das am 6. Oktober 1976 am Staatstheater Nürnberg uraufgeführt und mittlerweile mehr als 700mal gespielt wurde. Von dem Stück existieren auch Hörspielfassungen und zahlreiche Übertragungen in andere deutsche Dialekte, zum Beispiel Berlinerisch, Hessisch, Schwäbisch und Niederdeutsch. Außer für seine Theaterstücke ist Fitzgerald Kusz vor allem für seine mittelfränkischen Mundartgedichte bekannt, die er teilweise in der Form von Haikus verfasst. Zuletzt schrieb er 2010 das Theaterstück Lametta. Er wurde mit 7 Literaturpreisen ausgezeichnet, zuletzt 2011 mit dem August Graf von Platen Literaturpreis.


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