Herbert Wiesner,

geboren 1937, aufgewachsen in Düsseldorf, war nach dem Studium in München dort als Lehrbeauftragter, als Lexikograph und als Literaturkritiker der Süddeutschen Zeitung tätig. 1985 begründete er das erste deutsche »Literaturhaus« in Berlin, das er bis 2003 geleitet hat. Als Autor, Herausgeber und Ausstellungskurator hat er sich besonders mit der Literatur der Moderne und des Exils befasst. 2005 erhielt er das Bundesverdienstkreuz. 2009 bis 2013 war er (nach vielen Jahren als Beisitzer des Präsidiums) Generalsekretär des deutschen PEN-Zentrums.
Er lebt in Berlin, ist mit der Schriftstellerin
Ursula Krechel verheiratet, engagiert sich in der Stiftung Zukunft Berlin und arbeitet als Literaturkritiker.
Zahlreiche Beiträge (u. a. in die horen und Die Literarische Welt); Herausgeber u. Mitautor, zuletzt u. a.: Widerstand des Textes. Politisch-ästhetische Ortsbestimmungen (zus. mit Wilfried F. Schoeller, 2009); Mitarbeit am Marbacher Katalog 65: Kassiber. Verbotenes Schreiben (2012), Nachw. zu Hans-Albert Walter, Gib dem Herrn die Hand, er ist ein Flüchtling (2016).


Beiträge von Herbert Wiesner in folgenden Ausgaben: