Ilija Trojanow,

geb. 1965 in Sofia, Bulgarien, seit 1971 Asyl in Deutschland. Schriftsteller, Übersetzer und Verleger. Nach Schulbesuch in Kenia und Deutschland Aufenthalt in Paris und Studium (Jura, Ethnologie) in München,
ausgedehnte Reisen und Bücher über Afrika.
1996 erster Roman: Die Welt ist groß und
Rettung lauert überall. 1998 Übersiedlung nach Bombay, Reportagen und Essays für diverse Zeitungen. Zahlreiche weitere Reisen und Veröffentlichungen, seine Bücher wurden in 25 Sprachen übersetzt. Zuletzt u. a.: Angriff auf die Freiheit. Sicherheitswahn, Überwachungsstaat und der Abbau bürgerlicher Rechte (2009, gemeinsam mit Juli Zeh), EisTau (2011), Wo Orpheus begraben liegt (2013, gemeinsam mit dem Fotografen Christian Muhrbeck), Der überflüssige Mensch (2013). Zahlreiche Gastprofessuren und Literaturpreise, u. a. 2006 Preis der Leipziger Buchmesse für Der Weltensammler, Preis der Literaturhäuser
(2009), Würth-Preis für Europäische Literatur (2010) und Carl-Amery- iteraturpreis (2011).


Beiträge von Ilija Trojanow in folgenden Ausgaben: