Ina Kutulas,

1965 in Magdeburg geboren. Lebt in Berlin. Nach dem Abitur 1983 ein Jahr Arbeit in einem Textilbetrieb. Abbruch des Studiums an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee nach zwei Jahren. Seitdem als Autorin tätig. Beginnt 1983 mit der Arbeit an Nachdichtungen; zusammen mit Asteris Kutulas Übertragung einer Vielzahl von Werken griechischer Autoren wie z. B. Elytis, Engonopoulos, Kambanellis, Karatzas, Kavafis, Karyotakis, Poliduri, Ritsos, Seferis, Theodorakis. 1987 bis 1989 Arbeit in der Redaktion der Zeitschrift Bizarre Städte, von 1990 bis 1991 in der Redaktion des Monatsboulevards Sondeur. 1992 bis 1996 und 2005/06 Aufenthalt in Athen. Bisher erschienene Bücher Herbstzeitlose. 111 Tristichen (1991) und Vielleicht Athen – Berlin Vielleicht. Tagebuchroman (1999). 2001 bis 2005 Leitung einer Vielzahl von Kinder-Kunstprojekten an einer Berliner Grundschule. 2009 bis 2010 Mitarbeit am Buchprojekt Mikis Theodorakis. Ein Leben in Bildern und am Filmprojekt Mikis Theodorakis. Komponist (ARTE). 2011 gemeinsam mit Asteris Kutulas Arbeit am Filmscript zu Recycling Medea, 2012 bis 2013 Realisation dieses Filmprojekts.
Die für den Essay über Poliduri und Karyotakis benutzten Quellen und Übersetzungen sind:
– Kostas Karyotakis, »… die Tat zu verschieben«, aus dem Griechischen übersetzt und mit einem Nachwort versehen von Costas Gianacacos, Romiosini Verlag, 1999
– Kostas Karyotakis, Das Lob des Meeres, aus dem Griechischen und mit einem Nachwort von Maro Mariolea, Residenz Verlag, 1996
– Maria Poliduri, Apanta (Sämtliche Werke), Athen 1989
– Maria Poliduri, »Mono giati m’agapises« (»Nur weil du mich geliebt hast«), Athen 2005