Kamel Daoud,

geb. 1970 in Mostaganem (Algerien), ist Journalist und hat rund fünfzehn Jahre lang die meistgelesene algerische Kolumne für den Quotidien d’Oran verfasst; er schreibt u. a. für Le Point, die New York Times und La Repubblica. Im Frühjahr 2016 hat er den Prix Lagardère für den besten Journalisten des Jahres erhalten. Ein erster Band mit Erzählungen, La Préface du nègre, erschien 2008, sein erster Roman Meursault, contre-enquête (2013), wurde in mehr als dreißig Sprachen übersetzt (Prix Goncourt für einen ersten Roman, Prix des cinq continents de la francophonie, Prix François-Mauriac, Prix liste Goncourt/le choix de l’Orient, prix liste Goncourt/le choix roumain, prix liste Goncourt/le choix serbe), sowie Mes indépendances. Chroniques 2010–2016 (2017). Im September 2017 erscheint sein neuer Roman Zabor ou Les psaumes. Auf Deutsch erschien von ihm Minotaurus 504 (2012) sowie Der Fall Meursault – Eine Gegendarstellung (2016).
Der Araber und das weite Land O ist ein Auszug aus der gleichnamigen Erzählung La préface du nègre (© Alger: Barzakh 2008/Arles: Actes Sud [Collection Babel] 2015).


Beiträge von Kamel Daoud in folgenden Ausgaben: