Klaus Wagenbach,

geb. 1930 in Berlin und dort aufgewachsen. Ab 1949 absolvierte er eine Lehre in den Verlagen Suhrkamp und S. Fischer; neben seinem Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und Archäologie in München und Frankfurt am Main war er Hersteller im S. Fischer Verlag. Nach der Promotion wurde Klaus Wagenbach 1957 Lektor im Modernen Buch-Club Darmstadt, ab Ende 1959 Lektor für deutsche Literatur im S. Fischer Verlag. Im Herbst 1964 gründete er in Berlin den bis heute unabhängigen Verlag Klaus Wagenbach. Die Leitung des Verlags trat er Anfang 2002 an Susanne Schüssler ab. Klaus Wagenbach lebt in Berlin.
Zahlreiche Publikationen als Autor (insbesondere zu Franz Kafka) und Herausgeber, u. a.: Tintenfisch, Jahrbuch für deutsche Literatur (1968-1987), Freibeuter (1979-1999), zuletzt: Warum so verlegen? Über die Lust an Büchern und ihre Zukunft (2004), Mein Italien, kreuz und quer (2004), Andrea Camilleri, Italienische Verhältnisse (2008), Dino Buzzati, Aus Richtung der unsichtbaren Wälder. Erzählungen (2010). Für sein Schaffen wurde er vielfach ausgezeichnet, u. a.: Großes Bundesverdienstkreuz (2001), Kythera-Preis und Ritter der französischen Ehrenlegion (2002), Ehrenpreis des Österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln, Ehrendoktorwürde der Universität Urbino, Ardinghello-Preis, Rahel Varnhagen von Ense-Medaille der Stadt Berlin (alles 2006), Kurt Wolff Preis für das Lebenswerk (2010)


Beiträge von Klaus Wagenbach in folgenden Ausgaben: