Lefteris Poulios,

geb. 1944 in Athen, veröffentlichte 1969 seinen ersten Gedichtband. Schon bald profiliert er sich als Stimme gegen die Militär-diktatur. 1973 folgt sein zweiter Gedichtband, der wiederum stark von seinen politischen Erfahrungen geprägt ist. Poulios’ individueller, auffälliger Stil steht unter dem Einfluss der amerikanischen Beatniks. Ab den Achtzigerjahren ändert sich seine Schreibweise, hin zu etwas gemäßigteren Tönen, ohne dass seine Texte ihre Authentizität und Ausdruckskraft verlieren. Bis heute hat er über zehn Gedichtbände herausgebracht, für Geheime Sammlung (2008) erhielt er den Griechischen Staatspreis für Lyrik. Gedichte von ihm wurden in deutscher Übersetzung in der griechisch-deutschen Zeitschrift Ausblicke veröffentlicht, auch ins Englische, Französische, Italienische, Russische und Tschechische wurden Poulios’ Texte übertragen.