Maria Poliduri,

geb. 1902 in Kalamata (Peloponnes). Mit vierzehn erste Veröffentlichung eines Gedichts. 1918 Abschluss des Gymnasiums, dann Ausbildung in der Verwaltung von Messenien. Studium an der Universität Attika, interessiert sich für die »Frauenfrage«. Begegnet dem Dichter Kostas Karyotakis, mit dem sie dann eine Beziehung hat. Veröffentlicht ab 1922 in mehreren Zeitschriften Gedichte, beginnt Tagebuch zu schreiben. 1925 Abbruch des Universitäts-studiums, Trennung von Karyotakis, zu dem Poliduri jedoch weiterhin Kontakt hat. Beendet ihr Tagebuch. Nimmt Schauspielunterricht. 1926 Reise nach Paris und Erwerb eines Diploms als Schneiderin an der Schule Pigier. Ab 1927 immer wieder Aufenthalte in Sanatorien wegen ihrer Tbc-Erkrankung. 1928 Rückkehr nach Athen, veröffentlicht ihren Gedichtzyklus Triolen, die verklingen. Erfährt von Karyotakis’ Selbstmord. 1929 Veröffentlichung des Gedichtzyklus’ Klang und Chaos. Maria Poliduri stirbt Ende April 1930.