Mohammed al-Ajami,

geb. in Katar, Lyriker, wurde 2011 verhaftet, weil er angeblich mit seinen Gedichten den Emir beleidigt und auf einen Umsturz hingewirkt hatte. Vor allem sein hier abgedrucktes Jasmingedicht wurde für diese Vorwürfe instrumentalisiert. Der Todesstrafe, die möglich gewesen wäre, entging al-Ajami zwar, aber er wurde 2012 zu lebenslanger Haft verurteilt. Weltweiter Protest konnte bislang nichts an seiner Lage ändern. Das deutsche PEN-Zentrum hat al-Ajami 2013 zum Ehren­mitglied ernannt.


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