Nguyen Chi Thien,

geb. 1939 in Hanoi. Lebte zuletzt in Santa Ana/USA, wo er 2012 starb. Er verbrachte seit 1960 viele Jahre als Dissident in vietnamesischen Gefängnissen und Umerziehungslagern und begann dort Gedichte zu schreiben, mit denen ihm internationale Anerkennung zuteil wurde: u.a. erhielt er 1985 den International Poetry Award Rotterdam 1985. 1991 wurde er aus dem berüchtigten Gefängnis Hoa Lo freigelassen. Seit 1992 lebte er auf Einladung des Internationalen Parlaments der Schriftsteller für drei Jahre in Frankreich. 1995 siedelte er in die USA über. Er schrieb Gedichte und Prosa auf Vietnamesisch und Französisch. Zuletzt erschien der Erzählband Hanoi Hilton (2007).


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