Ruth Klüger,

geboren 1931 in Wien, wurde als Jüdin in die Konzentrationslager deportiert. 1947 Auswanderung in die USA, Professorin für deutsche Literaturwissenschaft in Irvine/ Kalifornien und Göttingen, was auch ihre Wohnorte sind.
Ihre vor allem Auschwitz reflektierende Autobiographie Weiter leben. Eine Jugend (1992) wurde vielbeachtet, 2008 zweiter Band: unterwegs verloren. Erinnerungen. Kritiken, Essays, Herausgaben, zuletzt u. a.: Was Frauen schreiben (2010) und Zerreißproben. Kommentierte Gedichte (2013).
Ruth Klüger wurde für ihr literarisches Schaffen vielfach geehrt, u. a. mit der Ehrendoktorwürde der Universität Göttingen und dem Preis der Stadt Wien für Publizistik (2003), dem Roswitha-Preis (2006), dem Lessing-Preis (2007), der Hermann Cohen Medaille für jüdische Kulturphilosophie (2010), dem Donauland Sachbuchpreis und dem Theodor-Kramer-Preis (2011).


Beiträge von Ruth Klüger in folgenden Ausgaben: