SAID,

geboren 1947 in Teheran, kam siebzehn-jährig als Student nach München und studierte Politikwissenschaft. Nach dem Sturz des Schahs 1979 ging er kurzzeitig in den Iran. Die dort durch die Mullahs neu begründete Theokratie veranlasste ihn, wieder in das deutsche Exil zurückzukehren. Er schreibt Lyrik und Prosa in deutscher Sprache; mehrfach wurde SAID für sein schriftstellerisches Werk (zuletzt 2010 mit dem Literaturpreis des Freien Deutschen Autorenverbands), aber auch für sein Engagement für politisch Verfolgte geehrt. Grundthemen sind vor allem Liebe und Exil. Zuletzt erschienen unter anderem: mukulele, Ein Märchen (2007); der engel und die tauben, Erzählungen (2008); Das Haus, das uns bewohnt (2009); Ruf zurück die Vögel, Gedichte (2010); Das Niemandsland ist unseres – West-östliche Betrachtungen (2010); Ein Brief an Simba, Kinderbuch (2011); Parlando mit Le Phung (2013).


Beiträge von SAID in folgenden Ausgaben: