Titos Patrikios,

geb. 1928 in Athen, gilt als der Doyen der linken Dichterszene. Seine Lebensstationen sind prägend für seinen lyrischen Ansatz: Engagement in der griechischen Widerstandsbewegung, Verfolgung und Verbannung auf Makronisos und Ai Stratis und schließlich nach dem Militärputsch von 1967 Exil in Frankreich und Italien. Seine Gedichte und Prosatexte spiegeln seine politischen Überzeugungen und das Lebensgefühl seiner Generation wider. Hochdekoriert, oftmals eingeladen zu Dichterfesten und vielgereist, gehört er zu jenen Autoren, die Brücken zwischen Generationen und Ideologien schlagen. Auf Deutsch ist neben zahlreichen Einzelveröffentlichungen in Sammelbänden und Zeitschriften der Gedichtband Spiegelbilder (1993) erschienen.