Wolfgang Frühwald,

geb. 1935, Promotion 1961, Habilitation 1969; Professor für Neuere deutsche Literaturgeschichte an der Universität Trier-Kaiserslautern 1970, seit 1974 an der Universität München; emeritiert 2003. 1985 Gastprofessor an der Indiana University, Bloomington/IN, USA, 1999 an der Fakultät für Chemie der Universität Frankfurt/Main, 2003 Gutenberg-Stiftungsprofessor an der Universität Mainz. In zwei Amtsperioden 1992–1997 Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft, 1999–2007 Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung; seither deren Ehrenpräsident. Mitglied im Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels. Seit 1961 mehr als 400 Veröffentlichungen in den Arbeitsgebieten Geistliche Prosa des Mittelalters, Literatur der deutschen Klassik und Romantik, moderne deutsche Literatur, Wissenschaftsorganisation und Wissenschaftsgeschichte; zuletzt u. a. Das Talent, Deutsch zu schreiben. Goethe – Schiller – Thomas Mann (2005); Das Gedächtnis der Frömmigkeit (2008); Blaupause des Menschen: Streitgespräche über die beschleunigte Evolution (2009), Wieviel Sprache brauchen wir? (2010), Ernst Toller. Eine Jugend in Deutschland (Hrsg, 2011), Gedichte der Romantik (Hrsg., 2012). Viele Auszeichnungen, zuletzt u. a. Großes Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland (2005 und 2010), Hans-Olaf-Henkel-Preis – Preis für Wissenschaftspolitik (2009)


Beiträge von Wolfgang Frühwald in folgenden Ausgaben: