Wolfgang Hildesheimer,

geb. 1916 in Hamburg, gest. 1991 in Poschiavo (Schweiz). Seine Kindheit verbrachte er in Hamburg, Berlin, Nijmegen (Niederlande) und Mannheim. Nach einer Schreinerlehre in Palästina, wohin seine Eltern emigriert waren, studierte er Malerei, Textilentwurf und Bühnenbildnerei an der Central School of Arts and Crafts in London. Nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs kehrte er nach Palästina zurück. 1946 Tätigkeit als Simultandolmetscher und Gerichtsschreiber bei den Nürnberger Prozessen. Er debütierte mit den Erzählungen Lieblose Legenden, veröffentlichte Hörspiele, Theaterstücke, Romane, Gedichte, Sein bildnerisches Werk umfasst vor allem Grafiken, Collagen. Preise u.a.: Bremer Literaturpreis (1966), Georg-Büchner-Preis (1966), Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (1982).


Beiträge von Wolfgang Hildesheimer in folgenden Ausgaben: